Nettos Bären fallen durch

Und nun zu unserem eigentlichen Testobjekt. EDEKA versucht es mal untypisch – wir befinden uns weder im EDEKA-Markt selber, noch sehen wir uns einem beschürzten Mitarbeiter gegenüber. Stattdessen startet der Spot auf der Rückbank eines Autos mit einer schwangeren Frau auf dem Weg ins Krankenhaus. Dort angekommen bekommt sie ihr Kind – plastikverpackt. Was eine ganz erfrischende Story hätte sein können, entpuppt sich jedoch nicht als kompletter Erfolg. Zumindest wenn man nach der Reel-Kurve geht: Der Spot erzielt ein unruhiges Auf und Ab in der Bewertungskurve, unterm Strich aber eher ein Ab. Insgesamt erreicht der Spot nur einen Durchschnitts-Score von 49 und landet damit knapp unterhalb des Benchmarks. Schockmoment und Abfall der Kurve waren vermutlich sogar gewollt, allerdings kommt der Wendepunkt, der die Story auflöst und zur Nachhaltigkeits-Botschaft hinleitet, zu spät. Gute Bewertungen holt der Spot dann erst ab dem Moment, wo das Branding beginnt und EDEKA die Zuschauer direkt anspricht, aktiv mitzumachen und unverpacktes Obst un