Von Queen Elizabeth über William, Kate, Harry und Meghan bis hin zu Schwedens Kronprinzessin Victoria und König Felipe von Spanien. Hier auf FOCUS Online erfahren Sie die aktuellen Nachrichten und exklusive Storys aus den europäischen Königshäusern.

Meghans Freunde warnten sie vor der britischen Presse

Dienstag, 22. Oktober 11.40 Uhr: In der aktuellen Royal-Doku “Harry & Meghan – An African Journey”, die am 20. Oktober 2019 erschien, werden Herzogin Meghan und Prinz Harry emotional. Besonders die Herausforderung Meghans, sich in die Rolle eines Royals einzufinden, wird thematisiert und der Zuschauer bekommt erstmals zu sehen, wie die Herzogin kämpft.

Die 38-Jährige äußerte sich erstmals dazu, was ihre Freundin von Prinz Harry als ihren Freund hielten und was sie dachten, als klar wurde, dass Meghan ihn heiraten wird. “Als ich meinen jetzigen Ehemann zum ersten Mal traf, freuten sich meine Freunde wirklich für mich, weil ich so glücklich war. Aber meine britischen Freunde sagten mir: ‘Ich bin sicher, er ist toll. Aber tu es nicht. Die britische Boulevardpresse wird dein Leben zerstören.'”

Meghan habe zwar nie erwartet, dass es einfach sein würde, aber sie hatte gedacht, dass alles fair ablaufen würde. Genau das mache ihr noch immer zu schaffen, sagte sie dem britischen Journalisten Tom Bradby in der Doku. Sie selbst sei sehr naiv gewesen und ihren Freunden zunächst nicht geglaubt, aber jetzt verstehe sie, wovor sie gewarnt wurde.

Prinz Harry räumt angespanntes Verhältnis zu seinem Bruder ein

Top-Story: Montag, 21. Oktober, 08.34 Uhr: Erstmals hat der britische Prinz Harry nach monatelangen Medienspekulationen Spannungen in seinem Verhältnis zu seinem Bruder William (37) eingeräumt. “Wir sind derzeit sicherlich auf unterschiedlichen Pfaden”, sagte der 35-Jährige dem britischen Sender ITV in einem am Sonntagabend ausgestrahlten Dokumentarfilm. Aber er werde immer für William da sein – und umgekehrt.

Die Gründe für die Spannungen sieht Harry in seiner Rolle als Prinz und als Mitglied der königlichen Familie sowie in dem Druck, unter dem seine Familie stehe: “Es passieren unweigerlich Dinge, aber wir sind Brüder. Wir werden immer Brüder sein.”

In der britischen Bouleva rdpresse kursieren seit Monaten Gerüchte über Unstimmigkeiten zwischen den Ehefrauen der beiden Prinzen, Kate (37) und Meghan (38). Diese sollen angeblich auch die Brüder entzweien.

Zunächst zogen Prinz Harry und Herzogin Meghan im Frühjahr aus dem Kensington-Palast in London, auf dessen Grundstück sie mit William und Kate gelebt hatten. Sie wohnen seither in der Nähe von Königin Elizabeth II. (93) in Windsor. Im Juni kündigten der Herzog und die Herzogin von Sussex – so   offiziellen Titel – an, sie wollten ihre eigene Stiftung gründen – und somit ihr soziales Engagement stärker von William und Kate trennen.

“Wir sehen uns nicht mehr so oft wie früher, da wir so beschäftigt sind”, sagte Prinz Harry über sein Verhältnis zu seinem Bruder. “Aber ich liebe ihn sehr, und der Großteil der (Spekulationen) ist aus dem Nichts entstanden.” Als Brüder habe man gute und schlechte Tage.

Harry war im September mit Meghan und ihrem ersten Kind Archie in Südafrika zu Besuch. Allein reiste er nach Angola, Botsuana und Malawi weiter. Er selbst war im südlichen Afrika in diversen Umwelt- und Tierschutzprojekten aktiv und nennt die Region seine zweite Heimat. Der Dokumentarfilm des Senders ITV “Harry & Meghan: An African Journey” (Harry & Meghan: Eine afrikanische Reise) wurde am Sonntagabend ausgestrahlt.

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Wie geht’s? Auf diese Frage reagiert Meghan emotional

Montag, 21. Oktober, 12.25 Uhr: Auf die Frage in der Dokumentation zur royalen Afrika-Reise, wie sie mit dem Druck in ihrem Leben fertig werde, erklärte Meghan: “Nicht viele Leute haben gefragt, ob es mir gut geht. Aber es ist eine sehr reale Sache, mit der man hinter den Kulissen umgehen muss.” Die Frage, ob die vergangenen zwei Jahre “wirklich ein Kampf” waren, bejahte die 38-Jährige. Jede Frau, insbesondere wenn sie schwanger sei, sei verletzlich.

Harry und Meghan beklagen unter anderem Mangel an Privatsphäre in Großbritannien und den Umgang der Boulevardpresse mit ihnen. Die ehemalige US-Schauspielerin Meghan, die afroamerikanische Wurzeln hat, war auch fremdenfeindlichen Äußerungen ausgesetzt.

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„Schreckliche Turbulenzen“: Flieger von William und Kate dreht über Islamabad um

Freitag, 18. Oktober, 10.53 Uhr: Schreck für den britischen Prinzen William und seine Frau Kate in Pakistan: Ihr Flugzeug konnte in der Nacht zu Freitag wegen eines starken Sturms nicht wie geplant in der Hauptstadt Islamabad landen. Einem Sprecher der britischen Botschaft in Pakistan zufolge hat das Flugzeug der Royal Air Force zwei Mal die Landung abbrechen müssen. Auf Empfehlung der lokalen Zivilluftfahrtbehörde sei das Paar schließlich in die östliche Stadt Lahore zurückgekehrt und habe die Nacht dort verbracht.

Der britischen Journalistin Rebecca English zufolge, die das Paar auf ihrer ersten Pakistan-Reise begleitet, habe der Pilot versucht, inmitten “schrecklicher Blitze und Turbulenzen” auf zwei verschiedenen Flughäfen zu landen. Wenige der Mitreisenden hätten je so schlimme Turbulenzen erlebt. William habe sich bei den mitreisenden Journalisten anschließend erkundigt, ob es allen gut gehe und gescherzt, dass er geflogen sei, schrieb English auf Twitter.

William und Kate hatten am Donnerstag am vierten Tag ihres fünftägigen Besuchs in Pakistan die östliche Kultur-Metropole Lahore besucht. Das Paar nahm an einer Geburtstagsfeier in einem Waisenhaus teil, spielte Cricket mit Teilen des Nationalteams und besichtigte die historische Badshahi-Moschee aus dem 17. Jahrhundert. Für Freitag standen noch Termine in Islamabad auf dem Programm, bevor das Paar nach Großbritannien zurückkehren wollte. Die gesamte Reise des royalen Paars stand unter strengen Sicherheitsvorkehrungen.

Royaler Sex-Skandal? Mann will DNA der Queen überprüfen und vor Gericht gehen

Donnerstag, 17. Oktober, 13.56 Uhr: Ist das britische Königshaus in einen riesigen Skandal verwickelt? Laut dem 73-jährigen Francouis Graftieaux ist das der Fall. Laut dem britischen “Express” behauptet Graftieaux, dass seine Familie zur britischen Königsfamilie gehört. Sein Vater Pierre-Edouard soll aus einer Affäre mit einem britischen König entstanden. Graftieaux ist davon überzeugt, dass seine Großmutter eine Affäre mit dem damaligen Prinz von Wales Edward VIII. hatte und daraus Pierre-Edouard entstand. Edward war der Onkel der heutigen Queen und dankte 1936 als König ab, nachdem er sich dazu entschied, die geschiedene Wallis Simpson zu heiraten.

Sollte Graftieauxs Behauptung stimmen und sein Vater ist der Sohn von Edward VIII., wären seine Vorfahren seit 1916, dem Geburtstjahr seines Vaters, in der britischen Thronfolge. Der 73-Jährige hat eine Ähnlichkeit mit dem damaligen König und sagte dem “Express”: “In den 1900er Jahren wurde die wahre Thronfolge unrechtmäßig verborgen, um die Graftieauxs von ihrem Platz in der Geschichte abzuhalten.”

Er und sein Vater hätten zwar keinen Anspruch auf den britischen Thron, da Edward VIII. damals abdankte und auch seine Nachkommen vom Thron fernhielt, allerdings wäre die Familie Graftieaux Mitglied der britischen Royals. “Als letzter der Familie Graftieaux, werde ich alles dafür tun, um unser Erbe zu schützen und Aufmerksamkeit auf den größten royalen Sex-Skandal in der Geschichte zu lenken“, sagte er. Um eine Verbindung zum britischen Königshaus zu beweisen, habe er den Palast bereits zum dritten Mal um die DNA der Queen gebeten. Sollte er erneut ignoriert werden, wolle er vor Gericht gehen. Graftieaux wolle kein Geld, sondern die Anerkennung seiner Familie: “Ich bitte den Palast nicht um Geld, Titel oder Macht, sondern nur, um die Identität meines Großvaters und die Umstände der Geburt meines Vaters zu erfahren.”

Mette-Marit nimmt aus Krankheitsgründen nicht alle Termine wahr

Mittwoch, 16. Oktober, 11.44 Uhr: Zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse ist auch das norwegische Kronprinzenpaar angereist. Thronfolger Haakon und seine Frau Mette-Marit kamen am Dienstagnachmittag am Frankfurter Hauptbahnhof an. Mit einem speziellen ICE, einem Literaturzug, waren sie seit Montag in Deutschland unterwegs.

Mette-Marit ist mit einem besonderen Auftrag unterwegs: Sie ist Botschafterin für norwegische Literatur im Ausland. Bereits am Montag hatte das Paar einen Zwischenstopp in Köln eingelegt und dort eine Buchhandlung besucht. An einem Abendempfang hatte Mette-Marit nicht mehr teilgenommen, am Dienstag übernahm Haakon an ihrer Stelle einige Interviews.

Das Königshaus teilte mit, wie bekannt habe die Kronprinzessin eine chronische Krankheit und ihre Tagesform könne schwanken. “Deshalb hat der Kronprinz einen Teil des Programms übernommen.” Mette-Marit hatte vor einem Jahr eine Lungenerkrankung öffentlich gemacht.

Bei der Eröffnungsfeier las die Kronprinzessin auf Norwegisch das Gedicht vor, dessen erste Zeile das Motto des diesjährigen Gastland-Auftritts bildet: “Der Traum in uns…” Dieser Traum handle von Teilhabe, erklärte anschließend Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg.

Herzogin Kate weckt mit ihrem Outfit Erinnerungen an Lady Di

Dienstag, 15. Oktober, 14.05 Uhr: Am zweiten Tag in Pakistan erinnert Herzogin Kate bereits zum zweiten Mal an ihre verstorbene Schwiegermutter Lady Diana, die 1997 in einem Pariser Tunnel bei einem Autounfall ums Leben kam.

Bei ihrer Ankunft am Montag trug die Herzogin ein hellblaues traditionell pakistanisches Gewand mit einer Hose. Ein ähnliches Outfit trug Prinz Williams Mutter Lady Di 1996, als sie damals das Shaukat Khanum Memorial Hospital in Lahore besuchte.

Und auch heute war das Outfit der 37-jährigen Herzogin eine Hommage an Diana. Herzogin Kate entschied sich für ein blaues Kurta, ein traditionelles Kleidungsstück, das in Pakistan weit verbreitet ist, gepaart mit einem blauen Schal. Ein ähnliches Gewand trug Lady Di ein Jahr nach ihrem letzten Pakistan-Besuch in Lahore.

Kate und William betreuen gemeinsam ein Projekt, das sich mit mentaler Gesundheit und psychischen Krankheiten beschäftigt. Wie BBC berichtet, sprach Prinz William bei einem Schulbesuch bereits mit einem pakistanischen Lehrer und betonte, wie wichtig es sei, mentale Gesundheit auch den Schülern näher zu bringen. Das royale Paar reist insgesamt fünf Tage durch Pakistan.

William und Kate besuchen erstmals Pakistan – ihre Kinder sind nicht dabei

Montag, 14. Oktober, 15.22 Uhr: Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen beginnen der britische Prinz William (37) und seine Frau Herzogin Kate (38) am Montag ihre fünftägige Reise nach Pakistan. Ihre Ankunft in dem südasiatischen Land wurde am Montagabend deutscher Zeit erwartet, wie die britische Nachrichtenagentur Press Association (PA) berichtete. Mehr als 1000 Polizeibeamte sollen laut der Zeitung “Telegraph” während des Besuchs für die Sicherheit des Paares sorgen.

Nicht dabei sein werden die drei Kinder, Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis. Es handle sich angesichts Logistik und Sicherheit um die aufwendigste Reise des royalen Paares bislang, teilte der Palast mit. Aus Sicherheitsgründen wird der genaue Reiseplan des royalen Paares weitgehend unter Verschluss gehalten, Einzelheiten sollen nur tageweise bekanntgegeben werden.

Die Hauptstadt Islamabad und die Metropole Lahore stehen aber genauso auf dem Programm wie die Bergregionen im Norden und die kargen Grenzregionen im Westen des Landes. Insgesamt werden Kate und William in Pakistan mehr als 1000 Kilometer zurücklegen. Dabei wollen die Royals “so viele Pakistaner treffen, wie möglich”, hieß es in der Mitteilung des Palasts. Besonders interessieren sie sich demnach für das Thema Bildung für Mädchen und junge Frauen und wie die Menschen mit dem Klimawandel und mit der schwierigen Sicherheitslage umgehen. 

Mit der Reise wandelt William auf den Spuren seiner Eltern: Zuletzt besuchte sein Vater Prinz Charles mit seiner Ehefrau Herzogin Camilla 2006 Pakistan. Auch seine Mutter, Prinzessin Diana, hatte laut PA das islamische Land im Rahmen ihrer wohltätigen Arbeit mehrfach bereist. 

Der Besuch des royalen Paares kommt zu einer politisch angespannten Zeit: Anfang August hatte Indien der indisch-kontrollierten Kaschmir-Region den Autonomiestatus entzogen und damit die Spannungen im Verhältnis zu Pakistan schlagartig erhöht. Seitdem häufen sich Scharmützel entlang der Kontrolllinie. 

Pakistan und Großbritannien verbindet eine lange gemeinsame Vergangenheit. Das 1947 gegründete Land mit inzwischen knapp 200 Millionen Einwohnern ging aus der Kolonie Britisch-Indien hervor. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wanderten viele Pakistaner nach Großbritannien aus. Dort bilden sie di e zweitgrößte ethnische Minderheit nach den Einwanderern aus Indien.

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glö/dpa